Die grün-alternativen Kantonsräte Luzian Franzini und Andreas Lustenberger halten es im innovativen Kanton Zug für eine Staatsaufgabe, das Homeoffice (Arbeiten von Zuhause aus) zu fördern.

In ihrem Postulat vom August 2020 heisst es wortwörtlich: «Mögliche Unterstützungsmassnahmen können beispielsweise das Erstellen von öffentlichen Co-Working Spaces in den Quartieren und Gemeinden, Beratungen für KMU’s und Arbeitnehmer*innen bezüglich Arbeitsrechte, digitaler Infrastruktur und psychosozialen Risiken sowie professionelle Check-ups zur Unterstützung der Digitalisierungsstrategien sein.»

«Möglich» ist staatlicher Interventionismus bekanntlich in vielerlei Hinsicht. Doch kann es der Staat auch besser als die Wirtschaft? Die Jung-Grünen Politiker lassen ausser Acht, dass die Zuger Unternehmen bereits von sich aus viele Anstrengungen unternehmen, um flexiblere Arbeitsmodelle zu begünstigen und ökonomische Effizienz auf das Wohlbefinden der Angestellten abzustimmen. Der Staat muss sich also getrost nicht als Retter für die unfähige Privatwirtschaft aufspielen.

Regierungs- und Kantonsrat des Kantons Zug sehen das auch so und haben das Postulat am 28. Januar 2021 nicht-erheblich erklärt. Zum Vorstoss (Überweisung an den Regierungsrat am 27. August 2020: https://kr-geschaefte.zug.ch/gast/geschaefte/2123?searchterm=3128.1#dok_9002

ALG-Postulat betreffend Förderung des Homeoffices bei Zuger Unternehmen

Diese Petition ist nun geschlossen.

Enddatum: Sep 04, 2022

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